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Stand
17. April 2007 (schulöffentlich)
Veröffentlicht (Internetauftritt) im Januar 2010
Inhalt:
A Vorbemerkungen
B Die Grundschule Lüne heute (Stand 1.9.2009)
C Leitbild und Erziehungskonsens
D Grundsätze, Ziele und Maßnahmen
1. Formen und Inhalte des Unterrichts
2. Werteerziehung und Soziales Lernen
3. Arbeitspläne und Leistungsbewertung
4. Förderung, Integration und Beratung
5. Öffnung der Schule und Kooperation mit gesellschaftlichen
Partnern
6. Einbeziehung von Schülern, Eltern und Schulträger
7. Organisation von Schule und Unterricht
8. Qualitätssicherung
9. Schulbudget
10. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Struktur
und Erarbeitung dieses im Aufbau befindlichen Schulprogramms
orientieren sich an den einschlägigen kultusministeriellen
Vorgaben aus dem Jahre 2000.
Die Arbeit an diesem Schulprogramm begann im Jahre
2002 in verschiedenen Arbeitsgruppen, wurde auf schulinternen
Fortbildungen und anderen Veranstaltungen weitergeführt
und zum Juni 2003 zu einem vorläufigen Abschluss gebracht,
allerdings noch ohne dass die einzelnen Bereiche oder
gar das ganze Programm von der Gesamtkonferenz der
GS Lüne verabschiedet worden wären. Die Arbeit an
den Grundsätzen wurde wegen unaufschiebbarer anderer
Aufgaben lediglich für ein Schuljahr unterbrochen.
Die Arbeit an den aus dem Schulprogramm resultierenden
Konzepten wurde zum Teil jedoch fortgesetzt. Arbeitsgruppen
sind damit befasst, für die einzelnen Bereiche detailliertere
Konzepte zu erarbeiten. Viele liegen mittlerweile
bereits vor, andere sind noch im Entstehen begriffen,
wieder andere müssen noch erstellt werden. Das Schulprogramm
wurde im ersten Quartal 2007 vom Kollegium überarbeitet,
um dann absprachegemäß der Elternschaft zur Beratung
zuzugehen. Das Schulprogramm ist im Schuljahr 2007/2008
durch die Gesamtkonferenz verabschiedet worden und
stellt insofern an unserer Schule "geltendes Recht"
dar. Die Arbeit an den Konzepten wird - den aktuellen
Dringlichkeiten entsprechend - fortgesetzt. Selbstverständlich
ist aber auch ein "fertig gestelltes" Schulprogramm
niemals abgeschlossen, sondern muss beständig weiter
entwickelt werden. Es wird erwartet, möglichst viele
Mitglieder der Schulgemeinschaft, insbesondere aber
alle Bediensteten, das Schulprogramm kennen - und
beherzigen. Es liegt jederzeit (auch während der Erarbeitungsphase)
öffentlich aus und wird nach einer formaler Überarbeitung
(layout) im Laufe des Schuljahres 2009/2010 ins Internet
gestellt werden.
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B
Die Grundschule Lüne heute
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Die Grundschule Lüne (GS Lüne)
liegt inmitten eines historischen Ensembles (Kloster
Lüne) am nördlichen Stadtrand Lüneburgs. Für die GS
Lüne gilt der Schulbezirk vo Stadtviertel Goseburg
im Westen über Alt-Lüne und das Gebiet um die Bleckeder
Landstraße im Zentrum bis zum Moorfeld und Ebensberg
im Osten.
Die GS Lüne ist dreizügig mit in der Regel 12 Klassen
und 250 bis 280 Kindern in den Klassenstufen 1 bis
4.
Die GS Lüne hat zum aktuellen Zeitpunkt 31 aktive
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon als Schulleitung
Herr Tiede (Rektor) und Frau Garbers (Konrektorin),
vor allem aber 14 hauptamtliche Grundschul-Lehrkräfte,
1 bis 2 Lehramtsanwärterinnen (Referendarinnen), 1
Sonderschullehrkraft mit den Schwerpunkten Lern- und
Sprachförderung im Rahmen des "Regionalen Integrations-Konzeptes",
7 Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, außerdem
die Schulsekretärin Frau Kretschmer als Halbtagskraft,
zeitweilig eine Schulleitungsassistenz als Halbtagskraft,
der Hausmeister Herr Brandt, sowie zwei bzw. drei
Honorarkräfte für die Betreuung von nachmittäglichen
Arbeitsgemeinschaften. 6 weitere Lehrkräfte sind auf
längere Zeit beurlaubt, bzw. im vorzeitigen Ruhestand.
Die Grundschule Lüne geht schon seit Jahren neue und
erfolgreiche Wege in Erziehung und Unterricht, sowie
in der Zusammenarbeit mit der Elternschaft und der
Arbeit im Stadtteil. Wenn von der Grundschule Lüne
die Rede ist, sind deshalb nicht nur alle Mitarbeiter/innen
(gleich welchen Bedienstetenstatus), sondern auch
die Elternschaft (die an der Gestaltung der Schule
aktiv Anteil hat) und selbstverständlich auch die
Schulkinder gemeint.
Bis Ende des Schuljahres 2008/2009 befand sich noch
die Unterstufe des Gymnasiums Johanneum mit ca. 320
Schulkindern im Hause (und in 4 Containern vor dem
Gebäude). Die 2009 frei gewordenen Räumlichkeiten
können nun von der Grundschule endlich allein genutzt
werden!
Ausstattung
Die GS Lüne ist unter anderem ausgestattet mit drei
großen Schulhöfen (deren kleinere soeben komplett
umgestaltet wurden), sowie einer Grünfläche mit altem
Baumbestand vor dem Gebäude, verschiedenartigen großen
und kleinen Spielgeräten, Pausenhäuschen, Sandkisten,
einer "Spielburg", einem "Wasserspiel" mit Felsenlandschaft,
einem Verkehrsübungsplatz, einer "Bio-Arche", einem
Schulgarten, einem Werkhaus mit Holzarbeitsraum, Tonarbeitsraum,
Maschinenarbeitsraum und Fotolabor (das allerdings
demnächst der KITA Lüner Weg zur Nutzung überlassen
wird), zwei Sporthallen und einem Sportplatz (westlich
der Bockelmannstraße, leider renovierungsbedürftig),
einer Schulküche mit 4 Küchenzeilen und einer Essecke,
einer Schülerbücherei, einem Speiseraum ("Mensa"),
einem Musikraum mit Orff- Instrumentarium, Konzertflügel,
Klavier, Schlagzeug und anderen melodischen und rhythmischen
Instrumenten, einem Kunstraum mit Freinet- Druckerei,
einem naturwissenschaftlichen Unterrichtsraum mit
angeschlossenen biologischen, chemischen und physikalischen
Sammlungen ("Entdeckerraum"), einem Medienraum mit
15 Computer-Arbeitsplätzen, DVD- und Videorecordern,
einer repräsentativen Aula für ca. 120 Zuschauer mit
Bühneneinrichtung, einem umfangreichen Requisiten-
und Kostümfundus, sowie Computerarbeitsplätzen mit
Internetzugang in allen Klassenräumen. Außerdem stehen
neben den notwendigen Verwaltungsräumen und dem großen
Konferenzraum (auch bekannt als "Lehrerzimmer") noch
ein kleiner Konferenzraum (auch von den Elternvertretungen
und als Mitarbeiterarbeitsraum genutzt), ein Krankenzimmer
und eine vielfältig nutzbare Pausenhalle zur Verfügung.
Das von "Päd.In" getragene Übermittagsangebot KINAMI
nutzt neben der Mensa zwei Unterrichtsräume, einen
Bewegungsraum und zwei kleinere Verwaltungs- und Personalräume.
"Verlässlichkeit"
Seit dem 1.8.2000 ist die Grundschule Lüne eine Verlässliche
Grundschule mit festen Unterrichts- und Betreuungszeiten.
Damit kann sie ihren Schulkindern und ihrer Elternschaft
eine komplette Unterrichtsgarantie geben. Die Schule
stellt selbst Pädagogische Mitarbeiter ein, die einspringen,
wenn Lehrkräfte krank werden oder aus dienstlichen
Gründen nicht unterrichten können. So kann in aller
Regel an der GS Lüne kein Unterricht mehr ausfallen.
Diese Kräfte sind auch in der Betreuung tätig, wo
sie zusätzliche unterrichtliche und Freizeit-Angebote
machen. Damit berufstätige Eltern besser als bisher
planen können, bietet die GS Lüne für alle Schulkinder
nach der Schulöffnung um 7.45 Uhr einen festen fünfstündigen
Zeitrahmen von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr an.
Die Schulkinder der Klassenstufen 1 und 2 beginnen
um 8.00 Uhr, mit dem "Offenen Anfang" und um 8.10
Uhr mit dem Unterricht, der täglich 4 Stunden dauert,
also um 12.00 Uhr endet (frühestmöglicher Schulschluss).
Anschließend wird eine einstündige "Schulbetreuung"
auf freiwilliger Basis angeboten, die um 13.00 Uhr
endet.
Die Schulkinder der Klassenstufen 3 und 4 beginnen
ebenfalls um 8.00 Uhr mit dem "Offenen Anfang" und
um 8.10 Uhr mit dem eigentlichen Unterricht. Dieser
dauert jedoch bis 13.00 Uhr (fünf Unterrichtsstunden
einschließlich Pausen) da insgesamt 21 (1. und 2.
Klasse) oder 26 Unterrichtsstunden (3. und 4. Klasse)
pro Woche vorgeschrieben sind, wird die 21. oder 26.
Stunde auf die jeweils ersten Unterrichtsstunden der
Woche verteilt, so dass jede erste Unterrichtsstunde
54 Minuten dauert. "Schul-Betreuung" wird für die
Kinder der 3. und 4. Klassenstufe nicht angeboten.
Unterricht
Die GS Lüne bietet ihren Schulkindern zusätzlich zum
Pflichtunterricht mit den obligatorischen 10 Fächern
auch Deutsch als Zweitsprache für ausgesiedelte und
ausländische Kinder, Förderunterricht und Maßnahmen
der Inneren Differenzierung in allen Klassenstufen,
verschiedene vormittägliche Arbeitsgemeinschaften
für die Klassenstufen 3 und 4, den präventiven und
unterstützenden Einsatz einer Sonderschullehrkraft,
Einbeziehung von Eltern und kompetenten Experten in
das Unterrichtsgeschehen, regelmäßige Projektwochen
(alle zwei Jahre) und Projekttage (Advents-Projekttag
und Frühlings-Projekttag) mit Unterrichtsarbeit zu
besonderen Themen, Unterricht außer Haus (Theater,
Kunsthallen- und Museumsbesuche, Naturerkundungen,
Unterrichtsgänge und Klassenfahrten (Schullandheimaufenthalte),
computergestützten Unterricht, Umweltdienst (als Agenda-21-Schule).
Für Kinder mit unzureichenden Kenntnissen der Deutschen
Sprache wird vorschulischer Sprachförderunterricht
erteilt.
Schulleben
Großes Gewicht wird an der GS Lüne auf ein reiches
"Schulleben" gelegt: regelmäßige Schulfeste werden
durch das Kollegium und den Schulförderverein veranstaltet,
weitere Feste gliedern den Jahresverlauf (Adventssingen,
Advents- und Weihnachtsfeiern, Laternenumzüge, Bastelnachmittage,
Fasching, Rübenfest, Schulübernachtungen u.a.m.),
Einschulungsfeiern und Entlassungsfeiern für die 4.
Klassen werden von Lehrkräften mit hren Klassen organisiert
und durchgeführt, Schulgottesdienste zum Schulanfang
und zum Buß- und Bettag werden von Lehrkräften und
Schulklassen in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde
gestaltet, jährliche Sportfeste (in spielerischer
Wettkampfform) werden gemeinsam mit aktiven Eltern
organisiert, Theater- und Ballettaufführungen durch
Kindergruppen werden eingeübt und dargeboten, Eltern
und Experten wirken im Unterricht, bei Projekten,
Arbeitsgemeinschaften und Kursen mit, Klassen übernehmen
Patenschaften für die Schulanfänger, Eltern bieten
nachmittägliche Kurse und Arbeitsgemeinschaften an,
es werden enge Kontakte zur Kirchengemeinde Lüne,
zum Ausbildungsseminar Lüneburg, zur Universität Lüneburg
und zu vielen weiteren Institutionen und Personen
des Umfeldes gepflegt. Unser "Förderverein Schule
Lüne" ist aus unserem Schulleben nicht mehr wegzudenken.
Er spielt eine wichtige Rolle bei der Einbeziehung
der Elternschaft und sorgt seit vielen Jahren erfolgreich
dafür, dass Projekte und Vorhaben der Schule finanziell,
personell und ideell gefördert werden.
Ganztagsangebote
Seit dem Schuljahr 2008/2009 arbeitet die Schule eng
mit dem Träger der Jugendfürsorge Päd.In zusammen.
Päd.In führt seitdem eine Übermittags- und Nachmittagsbetreuung
("KINAMI") an der GS Lüne durch, die aktuell von 13.00
Uhr bis 16.00 Uhr dauert und ein warmes Mittagessen,
Hausaufgabenhilfe, sowie verschiedene Freizeitangebote
beinhaltet. Dadurch konnte erreicht werden, dass Eltern
ihre Kinder an der GS Lüneburg von 7.45 Uhr bis 16.00
Uhr, also über 8 Stunden gut aufgehoben wissen können.
Außerdem gibt es eine Hausaufgaben- und Ferienbetreuung,
die vom externen Träger "Albatros" durchgeführt wird.
Aber auch die Schule selbst beteiligt sich an der
Gestaltung der Nachmittage, indem sie verschiedene
Kurse anbietet, zum Beispiel zurzeit mit den Themen
Gesunde Ernährung und Frühenglisch. Der Mittwochnachmittag
ist dem Förderunterricht in Deutsch und Mathematik
vorbehalten.
Verschiedenes
Die Aktivitäten der GS Lüne sind in den vergangenen
Jahren von der Landeszeitung für die Lüneburger Heide,
von der Wochenzeitung "Die Zeit" und von den beiden
Radiosendern "NDR-Info" und "Radio ffn" in redaktionellen
Beiträgen gewürdigt worden. Seit dem Schuljahr 2007/2008
arbeitet die GS Lüne mit den Kindertagesstätten Brandheider
Weg, Lüner Weg und Regenbogen/Breite Wiese im Rahmen
des Modellprojektes "Lüner Brücke" zusammen, um den
Übergang zwischen Elementar- und Primarbildung weiter
zu entwickeln. Seit einigen Schuljahren führen wir
an unserer Schule mehrere Projekte zur Gewaltprävention
durch, darunter auch eines der "Streitschlichtung"
durch entsprechend geschulte Schulkinder. Außerdem
kümmert sich eine ausgebildete Beratungslehrkraft
um die Sorgen und Nöte der Schulkinder und berät auch
deren Eltern in Konflikt- und Problemfällen. Seit
fünf Jahren gibt es bereits die von Schulkindern mitgestaltete
Schülerzeitung "Lüner Lupe", die in unregelmäßigen
Abständen erscheint.
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C
Leitbild und Erziehungskonsens
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Leitbild
1. Fassung Februar 2003,
2. Fassung April 2004,
3. Fassung Kollegiums-Entwurf 1. März 2007
Auftrag
Die Arbeit in der GS Lüne geschieht auf der Grundlage
des niedersächsischen Schulgesetzes. Nach § 2 NSchG
hat die Grundschule die Aufgabe, im Anschluss an die
vorschulische Erziehung, die Persönlichkeit der Schülerinnen
und Schüler weiterzuentwickeln. Die Grundlagen dafür
bilden das Christentum, der europäische Humanismus
und die Ideen der demokratischen, liberalen und sozialen
Freiheitsbewegungen. Die Schule hat die Wertevorstellungen
zu vermitteln, die der niedersächsischen Verfassung
und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
entsprechen.
Ziele
Allgemeines
Die GS Lüne will eine Schule sein, in deren Arbeit
das ihr anvertraute Kind im Mittelpunkt steht. Sie
will eine Schule sein, in der Lernfreude geweckt,
gefördert und erhalten wird. Sie will eine Schule
sein, in der alle Schulkinder und Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sich wohl fühlen, eine Schule, welche
die Eltern als die ihre erleben und in der alle Gruppen
der Schulgemeinschaft konstruktiv zum Wohle der Schulkinder
miteinander arbeiten.
Wertorientierung
Die GS Lüne will eine Schule sein, in der den Schulkindern
eine intensive soziale und Werteerziehung vermittelt
wird, die sie in die Lage versetzen soll, ihre mitmenschlichen
Beziehungen nach den Grundsätzen von Gerechtigkeit,
Solidarität und Toleranz zu gestalten.
Kulturelle Vielfalt
Die GS Lüne will eine Schule sein, an der Kinder Begegnungen
mit anderen Kulturen und Religionen erleben. Sie will
ihre Schulkinder in die Lage versetzen, Fremdes zu
erkunden und Eigenes als solches zu erfahren.
Konfliktfähigkeit
Die GS Lüne will eine Schule sein, an der die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter bemüht sind, die Schulkinder zu konstruktiver
Konfliktlösung anzuhalten und selber Konflikten nicht
aus dem Wege zu gehen. Es besteht Einigkeit darüber,
dass Erziehung auch Grenzen zu setzen hat.
Lernen des Lernens
Die GS Lüne will eine Schule sein, deren Unterricht
die Schulkinder befähigen soll, sich Informationen
zu verschaffen und diese kritisch zu nutzen, sowie
ihre Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Ausdrucksmöglichkeiten
zu entfalten. Die Schule will ihnen die dafür erforderlichen
Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, insbesondere
die Bereitschaft und Fähigkeit zu lernen und Leistung
zu erbringen.
Selbstständigkeit
Die GS Lüne will eine Schule sein, welche die Selbstständigkeit
und Teamfähigkeit der Schulkinder fördert und dafür
die erforderlichen Erfahrungsmöglichkeiten und den
notwendigen Gestaltungsfreiraum bietet, sowohl für
die Schulkinder als auch für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
Chancengleichheit
Die GS Lüne will eine Schule sein, in der allen benachteiligten
Schulkindern die Möglichkeit gegeben wird, ihre Defizite
auszugleichen und die notwendigen Fähigkeiten und
Fertigkeiten für erfolgreiches Lernen zu erwerben.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GS Lüne verstehen
sich als kooperationsfähige Kolleginnen und Kollegen,
die sich ihren Aufgaben im Bewusstsein ihrer Eigenverantwortung
für die Ziele der Schule stellen.
Erziehungskonsens
1. Fassung Februar 2003,
2. Fassung April 2004,
3. Fassung Kollegiums-Entwurf 1. März 2007
1. Wir erkennen jedes Kind
in seiner Einzigartigkeit an. 2. Wir lassen jedem
Kind Zeit und Ruhe, sich zu entwickeln. 3. Wir setzen
Werte, ermöglichen Orientierung und sind Vorbild.
4. Wir bewerten nicht die Persönlichkeit, sondern
das Verhalten eines Kindes. 5. Wir vermeiden Gewalt
und mischen uns bei Gewalt aktiv ein. 6. Wir setzen
Grenzen und ahnden Überschreitungen angemessen. 7.
Wir orientieren uns an den Fähigkeiten der Kinder,
wenn wir Anforderungen an sie stellen. 8. Wir stimmen
die Rechte und Pflichten der Kinder angemessen miteinander
ab. 9. Wir führen gemeinsame Rituale ein. 10. Wir
fördern die seelische und körperliche Gesundheit der
Kinder.
Irrtümer
und Änderungen vorbehalten. Stand: März
2010.
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